Seit über 100 Jahren beschäftigen wir uns mit Metallen – und seit vielen Jahrzehnten mit der Kombination von Metallen und Kunststoffen. Unsere Erfahrungen mit dieser Werkstoffkombination bildet die Grundlage für die Produktion von Bauteilen für das Thermomanagement. Denn hybride Bauweisen, zum Beispiel in thermoplastischen Sandwichverbunden, erfordern das Wissen in der Verarbeitung, aber vor allem in der Kombination von Metallen mit anforderungsgerechten Kunststoffen.
Mit unserem interdisziplinären Know-how adaptieren wir einzelne Komponenten von Teilsystemen der Bereiche Kühlung, Heizung und Klimatisierung unter Berücksichtigung eines effizienten Gesamtsystems. Für die perfekte Temperierung in jedem Bereich.
Wir kommen gerne – auch ganz unverbindlich! – mit Ihnen ins Gespräch.
Metall-Kunststoff-Hybride sind quer durch die Branchen beliebt. So werden rund 60 Prozent aller Metallstanzteile heute direkt oder indirekt mit Kunststoff verbunden. Und das hat gute Gründe! Unter Berücksichtigung wertschöpfender Ideen oder nach einer genauen Wertschöpfungspotenzialanalyse entstehen intelligente Metall-Kunststoff-Hybride, von deren Vorteil unsere Kunden profitieren. Vor allem die Funktionsintegration in Kombination mit hoher Belastbarkeit zeichnet diese Komponenten aus.
Die Kühlmittelarchitektur von Elektrofahrzeugen ist mit ihren vielschichtigen Kreisläufen für die Innenraumheizung, die Batterie und Bordelektronik sehr komplex. Der Einbau von Wärmepumpen erhöht einerseits die Reichweiter von Elektrofahrzeugen, andererseits aber auch die Komplexität der Temperatursysteme.
Die Kombination unterschiedlicher Materialien, Zusammenbauten und eine intelligente Integration von Funktionen in ein Bauteil ist hier unumgänglich – wir kennen uns mit diesen Prozessen aus!
Neben direkten Verbindungen durch das Umspritzen von Inserts nutzen wir auch nachgelagerte Verfahren – oft mit einem hohen Automatisierungsgrad. Die reichen vom klassischen Stanzen, über UV-, Ultraschall-, Heißgas- und Laser-Schweißen bis hin zu automatisierten Montagen mit Robotertechnik.
Die ›Kühlmittelumschaltventile‹ steuern das Kühlmittel in Nebenstromkühlkreisen des Antriebsstrangs und in den Heizkreisen von Fahrzeuginnenräumen. Die geometrisch und funktional anspruchsvollen Bauteile erfordern viel Know-how in der Werkzeugtechnik, um eine saubere und effiziente Produktion vom Granulat bis zur Entformung sicherzustellen.
Dieses Wissen sowie die Integration elektrischer und hydraulischer Anschlüsse an das Ventilgehäuse stellen wir unseren Kunden zur Verfügung.
Elektrische Kontakte und Wellen umspritzen wir mit harten oder weichen Kunststoffen. Bei diesen Komponenten mit geringen Toleranzen sind die unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten zwischen Metall und Kunststoff besonders sensibel. Denn schon bei kleinsten Fehlern können durch Kapillarwirkung flüssige und gasförmige Medien zwischen Metall und Kunststoff eindringen – mit Undichtigkeit und Korrosion als Folge.
Für hoch belastbare und sicherheitsrelevante Komponenten setzen wir besondere Prüfverfahren ein. Ein Beispiel ist der Bersttest, in dem ein verschließbares Gehäuse auf seine Dichtigkeit und Druckbeständigkeit überprüft wird. Auch für geschweißte Teile, wie hydraulische Anschlüsse, sind diese Verfahren oft sehr sinnvoll.
Kühlmittelpumpen sind ein Beispiel für Komponenten mit hohem Wirkungsgrad, geringem Gewicht, kompakter Bauweise und einer langen Lebensdauer. Und das in einem Umfeld mit hohen Vibrationen und einer Temperaturbeständigkeit bis zu 140° C. Diese Ansprüche erfüllen wir auch durch eine sorgfältige Produktion, bei Bedarf mit 100%iger Nachverfolgbarkeit und Kameraüberprüfung.
Auch für den Motorinnenraum produzieren wir leistungsstarke, robuste Komponenten. Egal ob für klassische Verbrennermotoren, Batterie-Elektrofahrzeuge (BEV), Hybrid-Elektrofahrzeuge (HEV), Plugin-Hybrid-Elektrofahrzeuge (PHEV) oder die Weiterentwicklung von neuen Antriebsmodellen wie Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge (FCEV): Wir arbeiten gerne an Ihren Neuentwicklungen und stellen unser Know-how zur Verfügung!
Lückenlose Rückverfolgbarkeit und Schutz vor Haftungsansprüchen: Das Lasern eines Datamatrix-Codes hat sich bei uns und unseren Kunden längst bewährt. Im Gegensatz zu eindimensionalen Strichcodes benötigen die ›DMCs‹ einen geringeren Kontrast für die Maschinenlesbarkeit und sind fehlertoleranter. Gerade für sensible, sicherheitsrelevante Komponenten des Thermomanagements bietet sich dieses Verfahren an. Bei Montagen vergeben wir Codes für jedes Einzelteil, sowie für den finalen Zusammenbau.
Als Teil der internationalen OKE Group entwickeln und produzieren wir Komponenten und Unterbaugruppen für Wärmemanagementanwendungen. An unserem Standort in Herscheid nutzen wir aktuell folgende Technologien:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Standorte weltweit
Einzelunternehmen
Mio. Euro Umsatz
Spritzgussmaschinen
Extrusionslinien
Maschinenbau
Qualität der Prozesse und Produkte