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Leistungsstark kombiniert

Inserts, Outserts und Reel-to-Reel

Noch vor einigen Jahren konkurrierten Kunststoff und Metall als Werkstoffe: Kunststoffe sind meist günstiger, leichter, chemisch beständiger, freier in der Formgebung und elektrisch isolierend, während Metalle durch ihr duktiles Materialverhalten, elektrische und thermische Leitfähigkeit und hohe Oberflächenhärte überzeugten. Doch Energie- und Ressourceneffizienz, wirtschaftlicher Leichtbau und Funktionsintegrationen werden optimal durch eine Kombination der Werkstoffe umgesetzt. Bei OKE fertigen wir Bauteile für strukturelle Anwendungen im Bereich Automotive, für Anwendungen der Elektrotechnik und Elektronik, für Schließsysteme und die Medizintechnik.

Geht es um Metall-Kunststoff-Hybride, sind unsere Standorte Schröder und Alhorn mit ihren Erfahrungen in der Automobil- und Elektroindustrie die Fachleute der OKE-Gruppe. Während Alhorn auch die Elektronikindustrie mit komplexen Steckverbindungen versorgt, ist Schröder auch Lieferant für Sichtteile der Medizintechnik. Bei KKF in Goslar integrieren wir auch in Großbauteile für Fahrzeuge unterschiedliche Metallkomponenten.

Stanzen

Wir kennen und mit beiden Werkstoffklassen aus und haben eine eigene Unit für das Stanzen. Mit dieser Kompetenz unterstützen wir unsere Kunden schon bei der Konstruktion erster Ideen und betrachten die gesamte Wertschöpfungskette.

Werkzeuge und Anlange

Zusammen mit unserem eigenen Werkzeug- und Maschinenbau entwickeln wir serientaugliche Werkzeug- und Anlagentechnologien selbst für komplexe Verfahrenskombinationen und Automatisierungen.

Verfügbarkeit

Von unserer weltweiten Logistik profitieren viele unserer Kunden. Mit zwölf Produktionsstandorten in Europa, Asien, Brasilien und Südafrika sowie einem Netz aus Großhändlern und Service-Points sind wir weltweit für sie da.

Synergie-Effekte nutzen

Metall-Kunststoff-Hybride

Metall-Kunststoff-Hybride sind quer durch die Branchen beliebt. So werden rund 60 Prozent aller Metallstanzteile heute direkt oder indirekt mit Kunststoff verbunden. Und das hat gute Gründe! Unter Berücksichtigung wertschöpfender Ideen oder nach einer genauen Wertschöpfungspotenzialanalyse entstehen intelligente Metall-Kunststoff-Hybride, von deren Vorteil unsere Kunden profitieren:

  • Kombination unterschiedlicher Materialvorteilen in einem Werkstück
  • Lokale Einstellung von Merkmalen
  • Belastbare Verbindung von Teilelementen
  • Höhere Festigkeiten bei größerer Funktionsvielfalt
  • Applizieren elektrischer und thermischer Leitstrukturen
  • Gewichtsreduktion
  • Effiziente Serienfertigung
  • Reduktion/Wegfall von Montagen
Unsere Verfahren

Metall trifft Kunststoff – effizient, präzise und sicher

Kleinere Einlegeteile, Inserts, werden meist automatisiert in das Spritzgusswerkzeug eingelegt und umspritzt. Häufig setzen wir Schraubhülsen ein, aber auch eigengefertigte Stanzteile nutzen wir als Insert.

Bei der Outsert-Technik erstellen wir ein größeres Stanzteil aus Metall, dem wir im Spritzguss Funktionselemente hinzufügen. Ein Teil unseres Produktportfolios wird anschließen (halb)automatisch zu kleinen Baugruppen montiert.

Im Reel-to-Reel führen wir unsere Stanzbänder direkt von einer Spule dem Spritzgusswerkzeug zu. Nachdem die Kunststoffelemente zugefügt wurden, wickeln wir das Stanzband zurück auf die Spule. In dieses Verfahren können wir auch vor- und nachgelagerte Trenn- und Biegeprozesse integrieren. Diese sehr effiziente, aber nicht häufig anwendbare Technologie wenden wir bei großen Produktserien an.