OKE, Osnabrücker Kunststofferzeugnisse, was verbirgt sich eigentlich dahinter? Wir sind regional verwurzelt und agieren international. Wir stellen vorrangig Kunststoff- sowie Hybridbauteile her, in Serie und als Sonderanfertigung. Wir liefern an die Automobil-, Elektronik- und Möbelindustrie, stellen aber auch einen revolutionären Lattenrost, den Bed Booster, her. Als Produktionsbetrieb rekrutieren wir überwiegend gewerbliche Mitarbeitende, aber eben auch Industriekaufleute, Ingenieure, Finanzexperten, Prozessmanager, IT'ler, Erzieher oder Köche. Wir sind ein Mittelständler mit Hauptsitz in Hörstel und möchten, dass rund 1.900 Menschen weltweit gut leben und gut arbeiten können.

„Gut leben. Gut arbeiten.“ Was das für ihn bedeutet, darüber berichtet heute unser CEO Alexander Hamann:

Alexander, bevor wir zu den drei Kernfragen kommen, eines vorweg: Was würdest du sagen, brauchen Menschen, um einen guten Job machen zu können?

Ich denke jeder von uns muss das Gefühl haben, dass die eigene Arbeit und das persönliche Engagement wertgeschätzt werden. Dass ich als Person respektiert und gehört werde. Das ist eine Grundvoraussetzung, um sich in einem Unternehmen wohlzufühlen. Und es ist etwas, das bei uns aus voller Überzeugung gelebt wird. Wir haben viel Vertrauen in die Belegschaft. Wenn jemand eine Idee hat, dann vertraue ich in diese Idee, denn dafür haben wir ja Experten eingestellt. Das ist unsere Grundhaltung und es ist für jeden die Grundvoraussetzung dafür, genau das bei OKE einzubringen und auszubauen, was man gut kann.

 

„Gut leben. Gut arbeiten.“ beschreibt unsere Philosophie. Woran hast du das zuletzt gespürt?

Es gibt unglaublich viele Momente, an die ich mich erinnere. Insbesondere an ein Beispiel erinnere ich mich sehr gut:

Ich bin leidenschaftlicher Tennisspieler und habe das über viele Jahre sehr intensiv betrieben. Offensichtlich habe ich dabei ein paar Regeln außer Acht gelassen, die man beim Leistungssport besser berücksichtigen sollte. Wie zum Beispiel das Thema Dehnen - dass man Muskeln eben auch mal stretchen muss. Das führte bei mir zu einer verkürzten hinteren Oberschenkelmuskulatur mit der Konsequenz, einen Bandscheibenvorfall zu erleiden. Und da kommt OKE ins Spiel, wo du innerhalb kürzester Zeit auf unser betriebliches Gesundheitsmanagement und ein entsprechendes Ärztenetzwerk zurückgreifen kannst. Das heißt, ich bekam ein MRT, wurde professionell durch diese Situation hindurch begleitet und – und das ist ein ganz zentraler Punkt – ich erhielt volle Rückendeckung vom Team, das gesagt hat: „Nimm dir deine Zeit und werde gesund, wir halten dir den Rücken frei.“ Das alles gibt einem einfach ein gutes Gefühl. Das war für mich ein sehr einprägsames Erlebnis, das mir gezeigt hat, dass OKE außergewöhnlich ist.

Uns ist wirklich wichtig, dass, wenn 40 Stunden gearbeitet werden soll, wir auch wirklich nur 40 Stunden arbeiten. Würde man stattdessen 50 Stunden oder mehr arbeiten, dann stimmt irgendetwas in der Organisation nicht. Das wäre kontraproduktiv. Insbesondere in der heutigen Zeit, wo alles schnelllebiger wird, sind Ausgleich und Freizeit ein hohes Gut. Lebens- und eben auch Arbeitszeit sinnvoll für sich gestalten zu können, dafür bieten wir eine Menge Unterstützung. Du kannst hier zum Friseur gehen, du kannst zum Physiotherapeuten gehen, du musst dich nicht abhetzen, um den 20-Minuten-Termin wahrzunehmen. Und du hast Zeit für deine Familie. Familie ist in meinem Werteverständnis das höchste Gut. Daher schätze ich die Kultur, die wir uns erarbeitet haben und die es uns ermöglicht, uns um die eigene Familie kümmern zu können, weil hier alles ineinandergreift und funktioniert.

Und gleichzeitig bist du Unternehmer. Was denkst du, wie hängen Wohlgefühl und Wirtschaftlichkeit zusammen?

Ich finde es extrem wichtig, dass OKE immer den Anspruch hat, profitabel zu agieren. Daraus mache ich keinen Hehl. Nur wenn wir erfolgreich unterwegs sind, können wir das Gerüst, das wir uns über viele Jahre aufgebaut haben, aufrechterhalten. Wir sagen immer, Erfolg ist ein Abfallprodukt. Wenn ich die besten Leute auf den jeweiligen Positionen habe und wenn ich mich um diese Leute kümmere, dann habe ich an der Stelle nichts weiter zu tun. Du sagst mir, was der optimale Weg ist, um gutes Personal zu rekrutieren. Im Einkauf wissen die Spezialisten, wie wir es schaffen, Abhängigkeiten zu minimieren. Die Liste ließe sich fortsetzen. Wir haben top Leute, wir haben top Technologien, wir können es uns erlauben, anspruchsvoll zu sein. Wenn jedes Mosaiksteinchen im Unternehmertum optimal, bestenfalls perfekt ist, dann ist Erfolg das zwangsläufige Abfallprodukt. Und dieser Erfolg finanziert genau diese Möglichkeiten, uns wohlzufühlen, auf uns achtzugeben, uns um unsere Familien zu kümmern.

Dazu eine Frage am Rande: In vielen Leitbildern wird die Kundenorientierung propagiert. Wir fokussieren sehr stark unsere Mitarbeitenden. Customer first oder Employee first – wo würdest du dich einordnen?

Am Ende geht es immer um die Mitarbeitenden, die sich ja um unsere Kunden kümmern. Wenn wir die Mitarbeitenden entsprechend ausstatten mit einem modernen Arbeitsumfeld, mit einem breiten Kreuz für Verhandlungen, mit Weiterbildungs- und Gesundheitsangeboten, dann können die sich gut um unsere Produktion, unsere Services, unsere Finanzen, kurz um unsere Märkte und Kunden kümmern. Ganz klar Employees first.

Und auch das ist mir wichtig: Man könnte ja sagen, man nimmt einfach die besten Leute gemäß ihrer Qualifikation im Lebenslauf. Dann hat man hier zum Beispiel nur Absolventen von der TU Aachen oder der TU München. Genau das machen wir nicht. Bei uns ist das oberste Credo die Sozialkompetenz. Nimm mal einen Fußballclub. Du kannst elf super Spieler, elf Individualisten auf dem Platz haben - das heißt aber noch lange nicht, dass sie erfolgreich sind. Das Team muss funktionieren. Diese Haltung, die wir hier über viele Jahre pflegen, zeigt uns, dass das auch in schwierigen Zeiten richtig ist.

Schauen wir mal jenseits aller Benefits und lassen sie beiseite:
Warum genau sollte sich jemand bei OKE bewerben?

Wenn jemand keine Lust auf Monotonie hat, dann ist diese Person bei OKE gut aufgehoben. Ein ehemaliger Mitarbeiter hat mal einen Satz geprägt, der das gut beschreibt: Bei uns ist nichts so stetig, wie der Wandel. Und das stimmt. Ich bin seit 2004 hier und jedes Jahr gab es immer wieder neue, spannende Themen. Dass ich mal Monate hatte, wo ich dachte, es käme so langsam Routine rein, das hat es nicht gegeben.

Jedem, der sich hier bewirbt, kann ich folgendes mitgeben: Bei uns findest du ausgeprägte Freude an Veränderung und Verbesserung, mit der wir auf Entwicklungen in den Märkten und in der Politik reagieren. Zusätzlich ist durch unsere Internationalisierung die Verzahnung ungemein wichtig geworden. Wo gibt es schon ein mittelständisches Unternehmen in unserer Größenordnung, das auf nahezu jedem Kontinent unterwegs ist, mit sämtlichen internationalen Verzahnungen?

Wer also Lust auf ein extrem hohes Maß an Dynamik hat und das in einem internationalen Umfeld, ist hier richtig! Und versprochen: Wer sich Mühe gibt, wird sich hier wohlfühlen.